Handbuch der Gestalttherapie

Forschung zur gestalttherapeutischen Behandlung von Depressionen

Research on the Gestalt Therapy Treatment of Depression

Leslie Greenberg, Jeanne Watson, Milan Sreckovic, Martina Gremmler-Fuhr
Emotion-focused therapyResearchNon-randomized controlled trials or naturalistic studyGerman
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Abstract

Berichtet wird über eine Ergebnis- und Prozessstudie zur klientenzentrierten versus gestalttherapeutischen Behandlung von jeweils 17 depressiven Patienten. In der Ergebnisstudie wurde eine rein empathisch-klientenzentrierte mit einer empathischen Vorgehensweise, die durch gestalttherapeutische und experientielle Interventionen ergänzt wurde, verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Behandlungsformen effektiv waren und, obwohl es zum Ende der Therapie keine Unterschiede hinsichtlich der Reduktion depressiver Symptome gab, die Ergänzung durch gestaltorientierte Interventionen zu einer schnelleren und umfassenderen Veränderung bei allen Ergebnisindikatoren führte. Die Verwendung des Dialogs zwischen zwei Stühlen bei Spaltungen und mit dem leeren Stuhl bei unabgeschlossenen Gestalten erwies sich bei einer Reihe von Indikatoren für produktive psychotherapeutische Prozesse in den Sitzungen als überlegen

APA citation

Greenberg, L., Watson, J., Sreckovic, M., & Gremmler-Fuhr, M. (1999). Forschung zur gestalttherapeutischen Behandlung von Depressionen. In Handbuch der Gestalttherapie (pp. 1121-1135, ). Göttingen: Hogrefe.